Der Zusammenhang zwischen körperlicher und psychischer Gesundheit wird immer deutlicher: Auch unsere Ernährung kann die Entstehung und Schwere psychischer Erkrankungen beeinflussen. Viele sozialpsychiatrische Klient*innen ernähren sich aber sehr schlecht – viel Zucker, viele hoch verarbeitete und kalorienreiche Lebensmittel. Das Risiko für Übergewicht ist groß, auch aufgrund verbreiteter Medikamente. Helfende in den Arbeitssettings der Eingliederungshilfe, Wohnen, Arbeit, Beratung und Freizeit sind verunsichert, ob nicht jeder Mensch über seine Ernährung selbst entscheiden darf – oder ob sie sich „einmischen“ dürfen. Dieses Webinar vermittelt nicht nur Grundlagenwissen über den Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischen Erkrankungen. Es macht auch Mut, sich bei der Ernährung unserer Klient*innen einzubringen und gibt konkrete Praxistipps dafür. Wie können wir mit Klient*innen über Ernährung sprechen und an wen können wir gegebenenfalls weiterverweisen? Wie können wir sie zu Ernährungsveränderungen bewegen – auch, wenn nur wenig bis keine Motivation vorhanden ist? Und wie können wir Klient*innen dabei unterstützen, im Arztgespräch die richtigen Fragen für einen Medikamentenwechsel zu stellen?

Dieses Webinar findet am 04.11.2026 von 15.30 - 17.30 Uhr live online über Zoom statt.

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    • Zoom-Link: 04.11.2026 von 15.30 - 17.30 Uhr

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Dr. med. Timur Liwinski

Über den Referenten

Dr. med. Timur Liwinski mit kurzen schwarzen Haaren und einem schwarzen T-Shirt vor einem orangefarbenen Hintergrundist Oberarzt, Clinical Scientist und Dozent an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. Als Leiter der Arbeitsgruppe „Darm und Psyche“ ist er Experte für metabolische Psychiatrie und die Darm-Hirn-Achse – denn er hat sich intensiv mit chronischen Darmerkrankungen sowie dem Zusammenhang zwischen Ernährung und dem Immunsystem befasst. Zusätzlich engagiert er sich als Vizepräsident der International Caregiver Association (ICA), welche Demenzkranke und pflegende Angehörige unterstützt.