Viele Helfende in der Sozialpsychiatrie machen die Erfahrung, dass ihre Klient*innen keinen Psychotherapieplatz finden. Besonders schwer haben es zum Beispiel Betroffene mit Psychosen, Suchterkrankungen, Störungen der Intelligenzentwicklung und erwachsene Autist*innen. Insgesamt bekommen tatsächlich die eher „gesünderen“ Klient*innen einen Therapieplatz. Doch welche Gründe stecken dahinter? Und was hat das mit struktureller Diskriminierung zu tun? Das erklärt der Psychologische Psychotherapeut Andreas Knuf in diesem Praxishäppchen.