Peers oder EX-IN Genesungsbegleiter*innen sind Menschen, die selbst psychische Erkrankungen erfahren haben und nun andere Betroffene unterstützen. Dies kann Genesungsprozesse von Klient*innen fördern: Sei es als Mutmacher oder als Identifikationsfigur für ein selbstbestimmtes Leben. Auch für andere Fachpersonen können Peers ein positives Beispiel für den Umgang mit Rückschlägen und Resignation sein. Peer-Support geht aber auch mit Herausforderungen einher, auf die multiprofessionelle Teams und sozialpsychiatrische Einrichtungen nicht immer vorbereitet sind. Dazu zählen beispielsweise Vorurteile oder die Frage, was zu tun ist, wenn jemand erneut in eine psychische Krise gerät. In diesem interaktiven Online-Workshop lernst du nicht nur, wie Peer-Support den Arbeitsalltag bereichern und erleichtern kann. Du erfährst auch, welche typischen Stolpersteine es gibt, wie wir damit ganz konkret umgehen können und was es braucht, damit eine Zusammen-Arbeit auf Augenhöhe gelingt.

Dieses Webinar findet am 24.09.2026 von 9 - 12.15 Uhr live online über Zoom statt.

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    • Zoom-Link: 24.09.2026 von 9 - 12.15 Uhr

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Gyöngyvér Sielaff

Über die Referentin

Gyöngyvér Sielaff mit offenen braunen, schulterlangen Haaren und einem roten Oberteilist Dipl.-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin. Als Mitgründerin der EX-IN Bewegung in Deutschland und Vorstand bei EX-IN Hamburg schlägt ihr Herz für das Thema Peer-Support. Sie arbeitet seit vielen Jahren therapeutisch mit psychisch erkrankten Eltern und ihren Kindern und ist eine der Pionierinnen auf diesem Gebiet. Auch die EX-IN Ausbildung für Angehörigenbegleitung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat sie ins Leben gerufen. Heute engagiert sie sich als Dozentin bei EX-IN Hamburg. 

Buch: Experten aus Erfahrung, Peerarbeit in der Psychiatrie von Jörg Utschakoswki und Kollegen

Experten aus Erfahrung: Peerarbeit in der Psychiatrie

Peer-Begleiter*innen haben selbst psychische Erkrankungen erfahren und unterstützen andere Betroffene auf ihrem Weg durch das Hilfssystem. Für Teams sind sie ein Beispiel im Umgang mit Rückschlägen und Resignation - Klient*innen leben sie Selbstbestimmung, Eigeninitiative und einen Blick auf Stärken vor. Anhand von konkreten Beispielen aus verschiedenen Settings beschreibt dieses Buch nicht nur die EX-IN Ausbildung, sondern auch wie Peers in der ambulanten und stationären Arbeit eingesetzt und zum Joker im Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen anderen Professionellen werden können.

Erhältlich beim Psychiatrie Verlag.