Unser kultureller Hintergrund ist untrennbar mit der Art wie wir fühlen, denken und handeln verbunden. Er beeinflusst auch die Art, wie wir unser psychisches Leid kommunizieren: In manchen Kulturen werden seelische Leiden zum Beispiel eher körperlich ausgedrückt. Statt von Ängsten oder gedrückter Stimmung wird dann zum Beispiel von Schmerzen im Bauch, Kopf oder Gelenken berichtet. Selbst bei guter sprachlicher Verständigung zwischen Klient*in und Fachperson kann das zu Missverständnissen führen und eine hilfreiche Unterstützung erschweren. Dieser interaktive Online-Workshop vermittelt wissenschaftlich fundierte Grundprinzipien kultursensibler Arbeit mit erwachsenen Klient*innen. Welche Haltung gegenüber Klient*innen mit anderen kulturellen Hintergründen hat sich in der Praxis als hilfreich erwiesen? Und wie können wir Menschen mit und ohne Fluchthintergrund in verschiedenen psychosozialen Arbeitssettings ganz konkret unterstützen?

Dieses Webinar findet am 23.02.2027 von 9 - 12.15 Uhr live online über Zoom statt.

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    • Zoom-Link: 23.02.2027 von 9 - 12.15 Uhr

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Dr. med. Matthias Klosinski

Über den Referenten

Lächelner Dr. med. Matthias Klosinski mit dunkelgrau-schwarzen kurzen Haaren und einer schwarzen Brilleist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Systemischer Supervisor und Therapeut (SG). Aktuell ist er Professor für Psychische Gesundheit an der KSH München und stellv. Leiter eines Projekts für kultur- und traumasensitive Versorgung. Auch in der Weiterbildung von Psychotherapeut*innen ist er für Kultursensibilität zu begeistern. 

Foto: BerlinBlick

Buch: Handbuch transkulturelle Psychiatrie von Klosinski und Kollegen

Handbuch Transkulturelle Psychiatrie

Der kulturelle Hintergrund ist untrennbar mit dem Fühlen, Denken und Handeln verbunden. Auch psychische Leiden werden oft kulturspezifisch kommuniziert. Das kann selbst bei guter sprachlicher Verständigung zu falschen Diagnosen und Behandlung führen. Die Autor*innen geben einen wissenschaftlich fundierten und praxisbezogenen Einblick in die psychiatrische Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturen. Damit liefern sie Studierenden der Sozialen Arbeit, aber auch medizinisch und psychiatrisch Tätigen grundlegendes Fachwissen, das dabei hilft, Klient*innen mit einer kultursensiblen Haltung und Offenheit zu begegnen.

Erhältlich beim Psychiatrie Verlag.